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Logitech G13 Review Packshot

Logitech G13 Review

Von: Torsten Krieg am 27.05.2009
Hardware - Review aus dem Bereich Hardware
 
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Belkin brachte mit dem „Nostromo N50 Speedpad“ den Urvater, später mit dem „N52“ und „N52te“ die Referenz dieser Sparte, Saitek hat das „FPS Pro Gamer Unit Mauspad“ und Microsoft bedient die Kunden mit seinem „Sidewinder Strategic Commander“. Die Rede ist von einer recht speziellen Spezies von Eingabegeräten, welche für die Vielzahl von „Casual Gamern“ wohl recht uninteressant sein dürften. Hier richtet man sich an die anspruchsvolleren Spieler, die die noch mehr aus sich herausholen möchten, oder sich gewisse Vorteile von der Benutzung solcher Geräte erhoffen.

Als einer der führenden Anbieter von Eingabegeräten für Spieler springt nun Logitech mit auf den Zug auf und präsentiert das „G-13“. Ob man hier nun mit schwimmt, oder aber überholen kann, klärt der folgende Test.

Lieferumfang

Logitech liefert neben dem „G-13“ ein kleines Handbuch und die Treiber-CD. Mehr ist nicht drin, aber auch nicht notwendig

Logitech G13 Review

Installation

Für das Gerät ist in der Regel schnell ein Platz gefunden, Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel. Hat man einen sehr kleinen Arbeitsplatz und/oder eine sehr große Tastatur, dann kann es durchaus zu Platzproblemen kommen.

Das „G-13“ benötigt einen USB-Anschluss, ein zusätzlicher Stromanschluss ist nicht erforderlich.

Bei dem Softwarepaket bedient sich Logitech demselben Programm, das auch die übrige G-Serie von Logitech unterstützt. Für einen Nutzer einer solchen Logitech-Tastatur ist somit der Anblick nichts Neues.

Logitech G13 Review

Alle anderen finden im Tutorial eine schöne, flash-animierte Hilfestellung. Bei einem Mausklick auf die entsprechende Tastenregion erfährt man hier, was zu tun ist.


Verarbeitung & Ergonomie

Das recht schwere Gerät ist aus dunklem Kunststoff gefertigt, das Tastenfeld separat in grauem Kunststoff eingelassen. Damit nichts verrutschen kann, sind an der Unterseite 6 flache Gummifüße angebracht. Diese verrichten ihre Arbeit zuverlässig, das hohe Gewicht tut sein übriges hinzu, um eine hohe Rutschfestigkeit zu gewährleisten.

An der Oberseite des „G-13“ befindet sich das Display. Dieses ist zum Nutzer hin angewinkelt fest in einer durchsichtigen Kunststoff-Fassung untergebracht. Die Klavierlack ähnliche Oberfläche sieht sehr edel aus, spiegelt allerdings auch recht stark.

An der rechten Seite ist ein zusätzliches, mit dem Daumen zu bedienendes, Eingabefeld mit zwei Tasten mitsamt Mini-Joystick angebracht.

Die gesamte Verarbeitung erscheint sehr robust und massiv, sie macht einen hervorragenden Eindruck.

Jegliche Kanten sind abgerundet, der Handballen ruht auf einem breiten, gummierten Bereich.
Das Tastaturfeld lässt sich mit einer großen Hand recht gut erreichen, kleinere Hände haben allerdings Probleme, da sie nicht zeitgleich den Joystick bedienen können.

Logitech hat sowohl die Dimensionierung der Tasten, als auch den Tastenabstand recht groß gewählt. Dies fördert eine bequeme Bedienung einzelner Tasten, birgt aber auch hier wieder das Problem, dass man sich schon stark „verrenken“ müsste, um auch entlegene Tasten zu bedienen. Die Hand des Testers (Handschuhgröße 10) vermochte es zumindest nicht, alle Tasten zu bedienen, wenn die Hand auf lag. Vielmehr muss man hierfür die Hand wieder stark krümmen. Die flache Bauweise soll eine natürliche Haltung des Handgelenks begünstigen, scheint hier aber zu flach und zu lang geraten zu sein.

Tasten & Funktionen

Der Hauptbereich des Tastenfeldes besteht aus 22 so genannten „G-Tasten“. Diese sind äußerst griffig, besitzen einen angenehmen langen Hub, neigen jedoch etwas zum wackeln. Das stört allerdings nicht im Geringsten, da man die größeren und „wackligeren“ Tasten sowieso aus schrägem Winkel bedient. Eine zu straffe Tastenaufhängung hätte hier die Bedienung erschwert.
Wie bereits oben erwähnt sind die Tasten sehr groß, weiterhin ist jede Taste beleuchtet und dies in einer frei wählbaren Farbe.

Die Tasten „G4, G10-G12“ sind mit einer kreisrunden Einkerbung versehen, diese dienen als eine Art „WASD-Ersatz“. Jedoch ist die Einkerbung zu schwach, um diese auch zuverlässig „blind“ zu finden, eine deutlichere Kennzeichnung wäre hier von Vorteil gewesen.

Der Mini-Joystick des „Daumeneingabebereichs“ lässt sich mit fünf Funktionen belegen, vier für jede Himmelsrichtung, eine für den Druck auf den Joystick. Zusammen mit den zwei zusätzlichen Tasten macht das also maximal sieben Funktionen, die mit dem seitlich abgespreiztem Finger bedient werden können.

Jegliche Taste lässt sich innerhalb der Software mit einer beliebigen Funktion belegen. Das praktische daran ist, dass man auch Tasten-Kombinationen oder auch Makros erstellen kann.
Somit kann man den „duck-jump“ in „Counter Strike“ mit nur einem Tastenanschlag bewältigen, wenn man dies denn möchte.

Die Funktion eines Makros ist aus der „G-Serie“ bereits bekannt, für Neulinge in diesem Bereich hier noch einmal die Erklärung, worum es sich dabei handelt.Ein Makro beschreibt ein Programm, welches eine wählbare Abfolge von Befehlen enthält. Diese Befehle werden automatisiert per Tastendruck ausgeführt.

Zur Erstellung eines solchen Makros dient der Treiber, bei dem man auch die jeweilige Verzögerung zwischen den Befehlen manuell auf das Hundertstel einer Sekunde bestimmen kann. Möglich ist auch die „Live-Aufnahme“ eines solchen Makros. Dies geschieht per Schnellmakro-Taste, welche sich neben den Profiltasten unterhalb des Displays befindet. Ein Druck eröffnet die zu aufzeichnende Sequenz, dann die gewünschten G-Taste, gefolgt von den Funktionen ausgeführt und am Ende mit erneutem Druck auf die Schnellmakro-Taste bestätigt.

Die Tastenbelegungen, sowie die frei wählbare Tastenbeleuchtung lassen sich in Profilen speichern. Diese Profile lassen sich anhand dreier Wahltasten direkt ohne Umweg über den Treiber ansteuern.

Logitech G13 Review

Faule Nutzer finden im Internet auch schon fertige Profile für ihre Lieblingsspiele. Auch Profile mit erstellten, hilfreichen Makrofunktionen sind vorrätig.


Das Display

Das Display misst 160 mal 43 Pixel und erinnert an das Display der „G-15 Tastatur“, es stellt also ebenso lediglich schwarz und weiß dar. Hier lassen sich nicht nur Informationen über die Auslastung des Computers, oder aber die Uhrzeit und das Datum anzeigen. Damit das Essen im Backofen nicht vergessen wird, ist auch eine Stopp-Uhr mit am Bord. Praktischer weise lässt sich auch ein Instant-Messanger wie „Xfire“ über das Display anzeigen, so entfallen lästige Ingame-Einblendungen und man ist dennoch über die neueste Nachricht im Bilde.

Logitech G13 Review

Wie bei den Vorgängern, so gibt es auch hier die Möglichkeit, so genannte „Applets“ anzufertigen, oder aber bereits programmierte herunterzuladen. Diese enthalten dann unter anderem die Unterstützung von „ICQ“ oder „Skype“, oder aber Spielinformationen von einschlägigen Rollen- und Actionspielen. Ob Munitionsvorrat und Nano-suit-setting in „Crysis“, oder aber Attribute und Stats in „World of Warcraft“, alles bleibt im Blick. Mit nützlichen Zusatzpaketen lassen sich auch nützliche Hardwareinformationen oder aber auch der „Teamspeak-Channel“ anzeigen, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Die Hintergrundbeleuchtung des Displays ist frei wählbar und wird zusammen mit der Tastaturbeleuchtung in den Profilen gespeichert und ausgewählt.


Fazit

Logitech liefert mit der „G-13“ in Punkto Optik und Verarbeitung wieder einmal eine sehr gute Vorstellung ab. Jedoch hätte das Tastenfeld kompakter ausfallen sollen, um eine einwandfreie Ergonomie zu sichern. Für den angegebenen Preis von etwa 90 Euro bekommt man auch schon eine gute Spieler-Tastatur. Es bleibt der Luxus der Bedienbarkeit und Ausstattung und da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er hierfür so viel Geld ausgeben möchte.





Kommentare zu Logitech G13

Zum Profil von Administrator
#1 Gast // 03.12.2010 11:28
Danke für das sehr informative Review, Logitech hat ja auf Ihrer HP etwas gespart mit Informationen.

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Das wievielte "ZockOn!" hat die Farbe grün? #..   

RedakteurHardware-Redakteur

Autor:
Torsten Krieg

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Wertung

85 Prozent



Pro und Kontra

  • Verabeitung
  • Ausstattung
  • Display

  • Ergonomie
  • Preis

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