The Legend of Zelda: Spirit Tracks Review
Von: Mark Aechtler am 17.01.2010Nachdem Big-N unseren Helden in Grün sowohl für den Gamecube als auch für den Gameboy Color zwei eigenständige Zelda-Abenteuer spendierte, gebührt nun dem Nintendo DS auch dieselbe Ehre. Knapp zwei Jahre nach Phantom Hourglass bestreiten wir mit Link in „Spirit Tracks“ ein neues Abenteuer. Mit Lok-Mütze und ordentlich Volldampf unterm Hintern führen wir unsere Reise in ein spannendes Abenteuer mit Höhen und Tiefen fort.
Prinzessin Zelda ist tot!
Links zweites Nintendo-DS Abenteuer „Spirit Tracks“ spielt viele Jahre nach dem Gamecube Titel „The Wind-Waker“. Hier lebt unser Held in einem kleinen Dorf, mit dem bescheidenen Wunsch Lokführer zu werden. In Hyrule soll Prinzessin Zelda den ahnungslosen Helden dazu ernennen, doch kaum erhält Link seinen Schein, schon geschehen merkwürdige Dinge. Die Schienen verschwinden und Dämonen ergreifen zunehmend Besitz des Landes. Auf dem Weg zum „Turm der Götter“ erkennen wir, dass ein uralter und mächtiger Dämon befreit werden soll. In einem hoffnungslosen Kampf zwischen Gut und Böse wird der jungen Prinzessin ihr Körper entrissen um als „Hoster“ des Dämons zu dienen.
Nun schwirrt der Geist der Prinzessin körperlos und voller Sorge umher, doch dieser sollte schleunigst wieder zum rechtmäßigen Eigentümer gebracht werden. Zudem sollte jemand diesen uralten und schrecklichen Dämon aufhalten, bevor dieser noch etwas kaputt macht. Keine leichte Aufgabe für einen frischgebackenen Lokführer wie Link, doch mit der Hilfe der tapferen Prinzessin Zelda und den Göttern der Schienen, macht sich unser Held auf dem Weg die Strecken wieder herzustellen, um auf die Fährten des Dämonen-Königs zu gelangen.
Sattelt die Züge wir tuckern los
In „The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ besuchen wir ruhige und entspannende Dörfer, bestreiten knifflige Dungeons und fahren mit unserer Lok quer durch das Land. Durften wir noch bei „Phantom Hourglass“ und „The Wind Waker“ frei durch die Meere segeln, so geben wir in „Spirit Tracks“ lediglich auf der Karte die Route vor, diese Link mit seiner Lok fleißig folgt. Während der Fahrt begegnen wir kleine Hindernisse, unfreundliche Biester und dämonische Kreaturen, die wir besiegen oder umgehen sollten. Auch treffen wir auf freundliche Wesen, wie dem fliegenden Händler, der uns mit Kraftelixiere und Items versorgt. Via Touch-Screen können wir die Lok zum Pfeifen bringen, Kanonen abfeuern, die Geschwindigkeit variieren und natürlich auch die Kamera drehen.




