James Camerons Avatar: Das Spiel Review
Von: Andrea Krieg am 05.02.2010
Die Kinokassen klingeln und „Avatar“ spielt in kürzester Zeit Millionen ein. Ein Traum für die Produzenten. Doch wie sieht es bei dem Spiel zum Film aus dem Hause Ubisoft aus? Hat das Spiel ebenfalls Potential die Kassen zu füllen?
Die Story
Zunächst eine kurze Einleitung in die Geschichte, für alle, die den Film nicht kennen.
Die Erde verfügt über keine Ressourcen mehr und so macht sich die Menschheit auf und sucht nach Alternativen. Die Alternativen finden sie auf dem Planeten „Pandora“, dessen Ressourcen den Erhalt der menschlichen Rasse sichern. Doch wäre es zu einfach, die Ressourcen einfach abzubauen. Der Planet verfügt über Flora und Fauna. Die Einwohner, genannt Na’vi, geben ihren Planeten natürlich nicht kampflos auf und haben den Menschen einiges entgegenzusetzen. So entfacht der Kampf zwischen Mensch und Na’vi. Der Menscheit einzige Chance ist es, ihre Soldaten in Klone der Na’vi zu verpflanzen, diese Wesen werden dann Avatare genannt.
Das Spiel
Das Spiel erschien passend zum Film für alle Konsolen und Handhelds. Wer jetzt glaubt, die Geschichten/Verläufe des Spiels sind gleich oder recht ähnlich liegt falsch. Die Entwickler haben sich auf beide Seiten der Kämpfer gestellt und somit ein Spiel auf Seiten der Na’vi und ein Spiel auf Menschenseite im Körper eines Avatars entwickelt.
In diesem Test geht es im die Version für die Wii, in der der Spieler in die Haut eines Na’vi schlüpft. Nein, nicht als zuvoriger Mensch, sondern als Kämpfer des Planeten Pandoras. Der vom Spieler gesteuerte Charakter Rai’uk erzählt die Geschichte seines Stammes, welcher von den Menschen ausgelöscht wurde. Dieser möchte sich nun an den Verantwortlichen rächen, macht sich auf die Suche und trifft dabei auf eine Vielzahl von Gegnern, die es zu besiegen giltm um seinem Ziel näher zu kommen.
Ist es in der Version für PC/PS3/Xbox360 lediglich ein Avatar der gesteuert wird, ist der Unterschied zur Wii schnell klar. In der NextGen-Variante müssen die Na’vi bekämpft werden, die ihren Planeten und seine Schätze nicht hergeben wollen.
Ein weiterer großer Unterschied ist der, dass es in der PC/PS3/Xbox360-Variante mehr um die Aufwertung seines Charakters geht. Dies erinnert neben der Action, die das Spiel bietet doch an ein Rollenspiel. Zwar muss in der Version der Wii auch nach und nach ein gewisses Level an Erfahrungspunkten erreicht werden, um Waffen besser führen zu können, doch fällt dies bei der NextGen-Version stärker ins Gewicht.
Auch auf der Wii werden Erfahrungspunkte gesammelt, die dann für die Ausbesserung der Waffen gebraucht werden. Hierdurch erhöht sich die Trefferquote bzw. der verursachte Schaden erhöht sich. Die KI ist den Machern gut geglückt, denn verfolgen diese den Na’vi sogar ins Dickicht, welches als Tarnung dient, sollte sich der Spieler zu unvorsichtig den Feinden genähert haben. Wer sich dann jedoch lange genug geduckt versteckt und im Dickicht umher schleicht, wird von den Gegnern wieder aus dem Auge verloren.
Wer die Herausforderung liebt, kann die Schwierigkeitsstufe verändern und dies nicht nur zu Beginn des Spiels. Entschied man sich noch zu Beginn für „leicht“, kann im Verlauf auch auf eine der beiden schwereren Stufen umgeschaltet werden.
Anzumerken sei an dieser Stelle von der Seite der Redaktion, dass in die Versionen der Xbox/PS3/PC nur ein kurzer Blick geworfen werden konnte, der jedoch von einem der Entwickler erklärend begleitet wurde.




