Ein erfolgreiches Spiel wird in der Regel durch Nachfolger weiter vermarktet. Ist die Serie gut, dann gibt es auch mehrere Titel und eine Serie mit nun mehr 13 Teilen muss wohl schon ziemlich gut sein. Doch auch eine qualitativ hochwertige und somit auch erfolgreiche Serie benötigt einen gewissen Anteil von Neuerungen, um nach wie vor auch interessant zu bleiben, muss allerdings stets den Spagat zu einem allzu großem Umbruch schaffen. Sonst werden alte Fans der Franchise vergrault. „Final Fantasy“ erfährt auch im Teil mit der Nummer 13 so seine Änderungen, ob diese sich nahtlos in die klassischen Elemente einfügen bleibt zu klären.
Story
Cocoon ist ein Trabant des Planeten Pulse. Doch der Himmelskörper ist kein natürlicher Mond, sondern eine künstlich erschaffene Welt mit mehreren Millionen Einwohnern. Erschaffen und nach wie vor gelenkt wird diese Wort von einem gottähnlichen Maschinenwesen, einem fal´Cie. Da Cocoon einem Paradies ähnelt, während Pulse als das genaue Gegenteil gewertet wird, entstanden natürlich Spannungen zwischen arm und reich. Der Transgressionskrieg brachte schließlich verheerende Schäden zwischen den Welten, die Angreifer konnten am Ende vom Militär Cocoons abgewehrt werden.Seit dem erlosch das Feuer der Angst nie wieder, Cocoon schottete sich hermetisch ab. Jeder, der zu der verfeindeten Welt Kontakt pflegt, wird mit sofortiger Wirkung auf Pulse verbannt. Als dann ein fremder fal`Cie (Anima) auftaucht, gelangt das Gleichgewicht ins Schwanken. Die Einwohner Cocoons sind verängstigt und befürchten, der fal`Cie könne die Einwohner ihrer Heimatstadt bereits verflucht und somit zu seinen Dienern, den l`Cie gemacht haben. L`Cie bekommen von ihrem fal`Cie eine Bestimmung, welche ihnen aber explizit nicht mitgeteilt wird. Vollbringen sie die Tat, für die sie bestimmt worden sind, so werden sie zu einem Kristall, der dem fal`Cie zu neuer Energie und Leben verhilft, sie werden eins mit ihm. Versagen sie, so werden sie zu den zombieähnlichen CieGai, die ohne Motivation und weiterem Lebenszweck auf Pulse umher ziehen. Hüben wie drüben, keine verheißungsvolle Aussicht für einen l`Cie, er verliert sein Leben.
Entsprechend groß ist die Angst der Bürger, so dass eine Umsiedlung geplant und durch das Militär Cocoons durchgeführt wird. Dabei wird der Tod dieser verfrachteten Menschen nicht nur billigend in Kauf genommen, er erspart die Arbeit der Umsiedlung und birgt weniger Risiken. Die Widerstandsgruppe Nora, allen voran der junge Snow Villiers stellen sich der Umsiedlung entgegen und bekämpfen die Kräfte der PSICOM, eine Sondereinheit des Militärs, die den Abtransport bewerkstelligen soll.
Während einer Widerstandshandlung verknüpfen sich die Schicksale von Snow, Vanille und Hope, denn Hopes Mutter kommt in den Gefechten ums Leben. Die Wege von Snow und Lightning, die von Sash begleitet wird, kreuzen sich nicht viel später, denn sie sind beide auf der Suche nach Serah, die bereits zu einer l`Cie geworden ist und gerettet werden soll. Doch als sie sich dem fal`Cie „Anima“ entgegen stellen, werden sie alle zu seinen Dienern. Als l`Cie sind sie verflucht, besitzen jedoch nun auch magische Kräfte, die ihnen im Kampf gegen den Übeltäter zur Erfüllung ihrer Aufgabe dienlich sind. Doch wer ist der Feind und was ihre Bestimmung?




