Neulich war es wieder soweit, das erste Testmuster, welches in einem großen Karton geliefert wurde, fand den Weg zu mir nach Hause. Ohne lang zu zögern, wurde das Päckchen geöffnet. Dabei Sprang mir doch glatt eine Maus entgegen, bei jedem anderen Packet wäre dies der Punkt, an dem man das Luftgewehr aus dem Schrank holt, es sei den, die Maus trägt das Logo von Logitech. Denn wir erhielten ein Testmuster der Logitech MX 518, an dieser Stelle möchten wir uns bei der F&H Public Relations GmbH für das Muster bedanken. Ob ihr die Maus lieber am Leben lasst, oder doch besser das Gewehr aus dem Schrank holt, verraten wir euch in dem kommendem Test.
Verpackung - Lieferumfang
Die Verpackung der MX 518 wurde so entworfen, dass man schon vor dem Kauf die Maus durch eine Kunststoffhülle in die Hand nehmen kann. So weiß der Interessent im Voraus, wie sie in der zukünftigen Hand liegen wird.
Im Lieferumfang sind folgende Dinge enthalten:
1 x Logitech MX 518
1 x Installation + Software CD
1 x USB auf PS/2 Adapter
Hier kommt die Maus
Das Erste woran man denkt, wenn man den Namen MX 510 (Vorgänger der 518) hört, wird wohl das ausgefallen Design der Maus sein, denn diese kam mit einem Effektlack zum Vorschein, so ließen sich zwischen dem Blauen Grundlack schwarze Flecke ausmachen.
Bei der MX 518 wurde noch eine Schippe oben drauf gelegt, denn hält man die Maus erst einmal in der Hand denkt man sich "ohje wer hat den da die Dellen reingemacht?" doch auch hier hat sich Logitech einen Effekt zu nutze gemacht, den Hologrameffekt. Je nach dem wie das Licht auf die Maus fällt, schimmern die "Schwarzen-Löcher" in einer anderen Form.
Die Mausoberfläche ist ebenfalls so gehalten wie beim Vorgänger, dass heißt Tasten und Handauflage sind aus einem Guss somit ist auch ein klicken im hinteren Bereich der Maus möglich. Die ergonomische Form ist optimal für Rechtshänder ausgelegt, sie liegt bequem in der Hand und hat Einbuchtungen für Daumen und kleinen Finger.
Zusatztasten und Funktion
Die Logitech MX 518 Verfügt über 8 Tasten neben den normalen Tasten (Links, Rechts und Mausrad) sind noch 5 Zusatztasten vorhanden, welche die gut und weniger gut zu erreichen sind. Fangen wir bei den beiden Tasten auf der linken Seite an, die am Besten im Internet genutzt werden können. Denn die Tasten haben die Funktion zum Vor- und Zurückblättern. Die Vordere der Beiden ist eigentlich in jeder Situation gut zu erreichen und bietet daher vollsten Komfort, die Hintere dagegen erfordert einen angewinkelten Daumen, hält sich aber noch in Grenzen.
Anders wird es da schon bei der Programmumschalt-Taste, welche nahezu unerreichbar ist, egal für welche Hand, ob groß oder klein. Da diese so weit hinten an der Maus angebracht wurde, dass zum betätigen Linke und Rechte Taste losgelassen werden müssen. Kurz darüber liegt die Minus-Taste, die dadurch auch nicht sonderlich gut zu erreichen ist. Anders hingegen ist die Plus Taste, sowohl von Funktion also auch von der Position, denn die Plus-Taste wurde vor das Mausrad gelegt und kann, ohne große Fingerakrobatik, erreicht werden.
Die +/- Tasten können zum einstellen der Sensibilität genutzt werden, dadurch kann die Auflösung von 1600 über 800 auf 400 dpi reduziert oder angehoben werden. Dennoch kann über die mitgelieferte Software die Funktion der Tasten geändert werden.
Die Software Lädt auch voreingestellte Werte für Spiele wie z.B. Counterstrike automatisch und bietet somit einen gewissen grad an Komfort, da das ständige Umstellen entfällt. Leider ist eine stufenlose Änderung nicht möglich. An dieser Stelle muss man sagen, dass Razor eine bessere Lösung gefunden hat den bei ihrer Software wird nicht die Auflösung verringert, wodurch auch die Genauigkeit leidet, sondern über eine Software der Faktor verringert oder eben angehoben. Wobei wir schon beim nächsten Kapitel wären.
Software
Die mitgelieferte Software ist meist eine veraltete Version, was sich aber dank Internet lösen lässt. Derzeit wird auf der offiziellen Homepage von Logitech die Version 2.60 angeboten und hat eine beachtliche Größe von 47.6 MB
Mit dem Programm lassen sich dann verschiedene Einstellungen ändern, z.B. die vorbelegten Tasten mit einer anderen Funktion versehen. Mausrad oder Zeigergeschwindigkeit lassen sich ebenfalls beliebig einstellen.
Ein weiterer Nachteil zur Razor Software ist, dass man nicht sieht bei welcher Auflösung man gerade ist und damit keine Kontrolle hat. Razor hat bei diesem Problem Abhilfe geschaffen und legt das Bild der "On-the-fly Sensitivität“ immer in den Vordergrund.
Die MX 518 kann auch ohne Software betrieben werden allerdings fallen dadurch die oben angesprochen Einstellungen weg. Die Tasten für "vor und zurück" können trotzdem genutzt werden, ebenfalls das Einstellen der Auflösung.
Fazit:
Die Logitech MX 518 gehört auf jeden Fall zu einen der Top-gaming-Mäusen. Mit 1600 dpi bietet sie 800 mehr als der Vorgänger, die man jedoch als Durchschnitts-Zocker nicht bemerken wird. Wer auf die 800 dpi verzichten kann, darf ohne bedenken auch zu der MX 510 greifen. Oder es entscheidet der Geschmack über das Design, bei dem meiner Meinung die MX 518 die Nase vorn hat. Leider haben Linkshänder hier das Nachsehen, denn beide Mäuse sind ausschließlich in einer Rechtshänder Version erhältlich. Trotzdem kann ich Entwarnung geben und sagen, dass ihr das Gewehr lieber im Schrank lasst. Denn rückt ihr der Maus nicht zu Nahe, sollte sie mit 8 Millionen Klicks und einer Distanz von 250 km so lange halten bis ihr wahrscheinlich schon die nächste Logitech Maus in den Händen haltet.
10.06.2006



