ZockOn! Dein Spielemagazin
Folgt dem ZockOn.de Spielemagazin bei Twitter Werdet Fan vom ZockOn.de Spielemagazin bei Facebook Besucht den ZockOn.de Spielemagazin Video-Channel bei Youtube Abboniert den ZockOn.de Spielemagazin RSS-Feed

Community Icon Spielemagazin ZockOn.deCommunity

» Holla die Waldfee!
Melde dich im ZockOn.de Spielemagazin Forum an

» Registriere dich jetzt!
» Passwort vergessen?
» Füttere die Ente!

ZockOn! Spielemagazin ForumBoardgeflüster

» Zum Forum

Artikel-ÜbersichtArtikel-Übersicht

Artikel:

The Legend of Zelda: Twilight Princess Review

Artikel
The Legend of Zelda: Twilight Princess Kommentare 0 Kommentare The Legend of Zelda: Twilight Princess Galerie Galerie Offizielle Homepage zu The Legend of Zelda: Twilight Princess Offizielle Homepage YouTube Videos zu The Legend of Zelda: Twilight Princess YouTube Videos
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review Packshot

The Legend of Zelda: Twilight Princess Review

Von: Faty Mueller am 23.12.2006
Wii - Review aus dem Bereich Action/Adventure
 
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review - Gold-Award
 Galerie  Galerie  Galerie  Galerie  Galerie  Galerie Zur The Legend of Zelda: Twilight Princess Galerie

<b>Kaum eine Einleitung, kaum ein Artikel und kaum eine Erzählung, fallen mir so schwer wie bei diesem Titel. Weil mir nichts einfällt? Falsch, weil ich mich nicht würdig genug fühle, über eines der genialsten Titel aller Zeiten zu sprechen, geschweige denn zu schreiben. Kaum eine Ankündigung, konnte mich so mitreisen und in ihrem Bann ziehen, wie zu diesem. Jetzt denkt ihr doch, dass sich hinter der Tastatur, welche diesen Artikel verfasste, ein kleiner, dicker und verpickelter Zelda-Fanboy steckt, welcher Nachts mit Elfen spielt und tagsüber Hühner jagt, richtig? Falsch, ich bin nicht klein, aber ein Zelda-Fan der auf dem NES Drachen besiegte, auf dem Super Nintendo die Kräfte eines Donnergottes sammelte, auf dem N64 Hyrule vor Ganon rettete und letztendlich auf dem GameCube über das Meer segelte.

Doch nach Ocarina Of Time, begann ich die Zelda-Serie nicht mehr wirklich ernst zu nehmen. Majoras Mask, war ein trockenes OoT Add-On, The Wind Waker fesselte mich gegen meinen Willen ans Meer und nun stehe ich mit „Twilight Princess“ vor der Frage, ob Link wieder der Held ist, den ich ohne zu blinzeln der Spinne und Superman bevorzugen würde. Mit lautem Gebelle und einer scharfen Klinge, war ich erneut auf der Reise nach Hyrule, doch dieses Mal halte ich keinen einfachen Controller in meinen Händen, sondern einen Controller, der diesen Titels ebenwürdig sein soll, den Wii-Mote. Ob ich hier an dieser Stelle maßlos übertreibe, oder ob hinter „The Legend Of Zelda – Twilight Princess“ das steckt was sich jeder erhofft, erfahrt ihr in unserem Test.

Hui, ganz schön Dunkel hier!</b>

In einer Welt, bei dem das Böse regiert, wird man wohl wenig Licht und Freude finden. Doch von etwas Böses will man zuerst noch nichts wissen, denn wir sind damit beschäftigt, wild gewordene Ziegen, zusammen mit unserem treuen Ross, zurück in den Stall zu jagen. Mit ein wenig Übung, lässt sich dies auch ganz schnell meistern und wir dürfen wieder zurück in unser Dorf Latoan. Dort gibt es die üblichen Spielereien, die wir aus den Zelda-Titeln kennen. Beispielsweise helfen wir einer verzweifelten Ladenbesitzerin, mithilfe einem Fisch und einer Angel, ihre verschwundene Katze zu finden. Auch eine Frau, die um ihr Babykörbchen trauert, können wir mit Hilfe eines freundlichen Adlers behilflich sein. Noch scheint alles ihren friedlichen Weg zu gehen, bis plötzlich Schattenkrieger in das Dorf einbrechen und alles krallen was nicht niet-und nagelfest erscheint. Wir hingegen, werden in die Schattenwelt verbannt und wachen als ein pelziges und knurriges Tierchen wieder auf. Scheint die Lage derweil aussichtslos, so überraschender war das unangekündigte Auftreten von Midna, einem Wesen aus der Schattenwelt, diese uns aus dem finsteren Ort befreite und uns zu Prinzessin Zelda führte. Doch umsonst ist heutzutage nichts mehr und so möchte auch Midna eine Gegenleistung für ihr Bemühen. Auf die drei Schattenkristalle, deutete das kleine Schattenwesen hin, welches sie schleunigst in ihr Besitz bringen möchte. Doch die Kraft, welches in diesen Teilen birgt, erfahrt ihr erst, wenn ihr alle Kristalle in euren Besitz gebracht habt.

Die Prinzessin erzählt uns von dem schrecklichen Schicksaal, was Hyrule heimsuchte. Samt den Einwohnern, wurde der ganze Ort in ein Schattenreich verwandelt, wo das Licht nicht mehr zu spüren war und jedes Wesen planlos als Geist umherirrt. Zwar können wir die Geister dank unserer Sinne entdecken, dennoch konnte uns keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt werden, da wir für die in das Schattenreich verbannte Hyrule-Bürger, nicht zu sehen sind. Die Einzige Hoffnung besteht darin, die Lichtgeister aufzusuchen, wessen Lichtenergie von Schattenwesen ergriffen wurde. Kurze Zeit später befinden wir uns wieder als Wolf in unserem alten Dorf und treffen auf den ersten Lichtgeist, welcher uns auf die düstere Lage aufmerksam macht. Nun beginnt für uns die Käferjagd, bei dem wir uns endlich als Wolf in Ruhe austollen können. Im Hinterkopf steckt zwar noch immer der Druck, die Käfer schnell zu finden, dennoch macht das herumtollen tierisch viel spaß und erst nachdem wir mit unseren scharfen Krallen einige Löcher gebuddelt haben, um ein paar Rubinen einzuheimsen, machen wir uns langsam auf die Suche nach den Käfern, um zu schauen was passiert, wenn wir alle haben.

<b>Ein kleiner Spaziergang</b>

Später treffen wir dann endlich auf unser erstes Dungeon, welches wir nur mit Hilfe eines Affens entdecken konnten. Im Dungeon selbst finden wir nach einem kleinen Gang wieder mehrere Möglichkeiten an unser Ziel zu gelangen, wobei aber nur ein Weg zu bestreiten ist, da die anderen erst mit besonderen Items zu begehen sind. Hier taucht natürlich das typische Zelda-Feeling auf. Man sucht voller Elan nach den verborgenen Schlüsseln, Karten und Kompasse, um mit deren Hilfe, an die tollen Schätze zu gelangen, die uns zum Endboss führen, welchen wir dann kräftig in den Allerwertesten treten können. Also alles beim Alten? Nicht ganz, denn neben den hervorragenden Rätseln und dem geschickten Leveldesign, treffen wir auch diesmal auf ein neues Feature, bzw. eine neue Gestallt, die Tante. Mit dieser hühnerähnlichen Dame, kann man sich aus den Dungeons warpen, um noch ein wenig freie Luft zu schnappen, bevor man sich dem Endgegner stellt.

Wie immer müssen aber hier Schalter aktiviert, Blöcke verschoben und reichlich Schlüssel gefunden werden, um einen Schritt voran zu kommen. In jedem Dungeon findet ihr eine Karte und einen Kompass, dass euch bei eurem Abenteur ein wenig behilflich sein sollte. Besuchte Orte und noch nicht geöffnete Truhen, werden hier markiert. Ein Totenschädel, markiert euch die Stelle, wo sich der Endgegner befindet. Das Pferd, welches euch zu Beginn bereit steht, muss leider draußen bleiben, wodurch ihr in jedem Dungeon auf euch allein gestellt seid. Nach den zwar etwas leichten aber dennoch hitzigen Gefechten, hilft euch Midna aus dem Dungeon zu warpen, noch dazu bekommt ihr als kleine Entlohnung sogar einen Herzcontainer geschenkt, wodurch eure Energieleiste erweitert wird.

<b>Ewige Weiten</b>

Nicht umsonst, steht euch Epona direkt zu Beginn zur Verfügung, denn die Landschaften sind wirklich gigantisch und man mag am liebsten den ganzen Tag nur ein wenig umher reiten, um dies in vollen Zügen zu genießen. Doch weiterhin habt ihr immer noch den Druck im Hinterkopf, da ihr ganz genau wisst, wo sich euer nächstes Einsatzgebiet befindet und ihr euch dadurch gezwungen fühlt, die Quests zu erledigen, anstatt sich in Hyrule auszutoben. So wandert man im wahrsten Sinne des Wortes, schon fast von einem Dungeon zum anderen, wodurch die wundervolle Landschaft und die Charaktere leider zu kurz kommen. Doch wer meint, dass das Abenteuer erst noch warten kann, der darf sich mit eine ruhige Runde Angeln oder auf eine kleine Geisterjagt einstellen. Auch in Hyrule warten auf euch noch weitere Aufgaben die ihr erfüllen könnt und ganz merkwürdig scheint mir der Postbote zu sein, der einen „Tingle“-ähnlichen Touch mit sich trägt und mich mit meist weniger wichtigen Nachrichten überschüttet. Doch ab und an, geben euch die meist unwichtigen Nachrichten auch Tipps für euer nächstes Einsatz gebiet, oder Hinweise auf neue Items oder Mini-Spiele. So bekommen wir beispielsweise einen Brief, dieser uns verrät, dass sich im Gasthaus einige Schwertkämpfer befinden, die uns gerne kennen lernen wollen. Na dann, nix wie hin und schon kurze Zeit später befinden wir uns im nächsten Dungeon.

Auch wenn Links Abenteuer mit abwechslungsreichen Mini-Spielen überschüttet wurde, so ist einzig und allein „Angeln“ das, was den Wii-Controller wirklich ideal zum Einsatz bringt, womit ich auch direkt eine wunderschöne Überleitung zu der Steuerung habe. Während man durch den Analog-Sticks des Nunchuks, Link in Bewegung setzt, so kann man mit dem Wii-Mote einen Hieb setzen oder die Schussrichtung unter anderem für eure Pfeile oder den Enterhaken bestimmen. Mit einer kleinen Bewegung mit dem Nunchuk, führt ihr einen rundrumhieb aus, welchen ihr auch als Wolf zum Einsatz bringen könnt. Eine kleine Fahrt mit der Kamera, ist bei der Wii-Version leider gestrichen worden, doch dies sollte nicht weiter tragisch ausfallen. Dafür werden Wii-Besitzer mit einer wundervollen 420p Darstellung in Widescreen belohnt, und dies ist neben der gelungenen Steuerung, ein weiterer Grund, warum man dies der Cube-Version vorziehen sollte. Praktisch finde ich die Fee, welche ihr mit dem Controller durch den Schirm navigieren könnt. Mit dieser Fee ist es nicht nur Möglich, in kürzester Zeit zu einem anderen Item zu wechseln, sondern dient auch als einen Pointer, um den Partner, welcher gespannt mit euch auf den Schirm schaut, erklären zu können, wo man hin möchte.



<i><b>Ihr brauch Hilfe?</b></i>
Wiedermal erwies sich die Spielehilfe von Futurepress als ein treuer Begleiter durch das Abenteuer. Wer also nicht mehr weiter weiß, sollte zugreifen. Leider gillt dieses Exemplar lediglich nur für die Wii-Version. Cube Besitzer müssen spiegelverkehrt denken.

<center><a href='http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/393733663X/zocklifeisjus-21'><img src='http://www.zockon.de/games/pics/zelda_tp/zelda_berater.jpg' border='0' /></a></center>



Fazit:


Auch wenn The Legend Of Zelda – Twilight Princess, nicht gerade die Optik bietet, die man sich auf einer Next-Generation Konsole wünscht, so kommt man dennoch meist nicht aus dem Staunen heraus. Sowohl die Landschaften als auch Licht- und Nebeneffekte lassen sich einfach sehen. Auch die Charaktere haben nun verschiedene Gesichtszüge und bringen dadurch mehr Emotionen in das Spiel. Wie immer kann man an der Technik und an der nichtvorhandenen Sprachausgabe meckern, doch diese haben keinerlei Einfluss auf den Spielspaß. Zumal auch die Texturen, das einzige Manko an diesem Titel ist, während die Animationen und die Liebe ins Detail sehr gelungen sind. Was meiner Meinung nach aber störte, war der etwas heruntergesetzte Schwierigkeitsgrad. Ich hatte kaum Probleme mit einem Endgegner, nur die Rätsel-Einlagen brachten mich zum Grübeln. Twilight Princess stößt Ocarina Of Time vom Thron und ist das abwechslungsreichste und schönste Adventure, dass ich je erlebt habe. Fans des Adventure-Genres greifen blind zu und auch Neueinsteiger, würden an diesem Titel seine Freude finden.

23.12.2006



Dein Kommentar

Benutzerbild

#1 ZockOn!  #2 ZockOn!  #3 ZockOn!  #4 ZockOn! 
Das wievielte "ZockOn!" hat die Farbe rot? #..   

RedakteurWii-Redakteur

Redakteur Profil

Autor:
Faty Mueller

» Zum Profil


Wertung

95 Prozent

The Legend of Zelda: Twilight Princess Review - Gold-Award

:
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review  Wertung 8 / 10

:
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review  Wertung 9 / 10

:
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review  Wertung 10 / 10

:
The Legend of Zelda: Twilight Princess Review  Wertung 9 / 10



Pro und Kontra

  • Ein Meilenstein des Adventure-Genres
  • Wundervolle Landschaften
  • Schöne Rätseln
  • Tolle Dungeons
  • Kein Cell-Shading ;)
  • Wundervolle Story
  • Stylische Schattenwelt
  • Jede Menge bekannte Items
  • Nette Mini-Spielchen
  • Angeln
  • Steuerung

  • Etwas zu leicht
  • Nicht wirklich Next-Gen Grafik
  • Keine Sprachausgabe * (nicht wirklich wild)
  • Keine freie Kamera

Erscheinungstermine Weitere Reviews aus dem Bereich Action/Adventure

Assassins Creed: Revelations
PC - Assassins Creed: Revelations » Assassins Creed:...

Weiterhin spaßig, aber wo bleibt der dritte Teil?... weiterlesen

The Legend of Zelda: Skyward Sword
Wii - The Legend of Zelda: Skyward Sword » The Legend of Zelda:...

Links würdige Wii-Verabschiedung... weiterlesen

Uncharted 3: Drakes Deception
PS3 - Uncharted 3: Drakes Deception » Uncharted 3: Drakes...

Technisches Meisterwerk mit Kino-Geschichte... weiterlesen

Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD]
PS3 - Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] » Ico & Shadow of The...

Grandiose Spiele nun in 3D... weiterlesen

El Shaddai - Ascension of the Metatron
PS3 - El Shaddai - Ascension of the Metatron » El Shaddai - Ascension of...

Interessantes japanisches Action-Adventure... weiterlesen

L. A. Noire
Xbox 360 - L. A. Noire » L. A. Noire

Filmreifes Detektivspiel... weiterlesen

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
3DS - The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D » The Legend of Zelda:...

Eines der besten Zelda-Spiele trifft 3D! Nicht verpassen!... weiterlesen

LEGO Pirates of the Caribbean
PS3 - LEGO Pirates of the Caribbean » LEGO Pirates of the...

Herrliche Klötzchen-Knobelei... weiterlesen