Dr. Kawashima: Mehr Gehirn-Jogging Review
Von: Michael Aechtler am 28.10.2007Der Titel ist ja nun schon lang in aller Munde…äh allen Köpfen, aber ich habe mir mit diesem Test bewusst Zeit gelassen. Ich wollte wissen, wie es um die Langzeitwirkung dieses Titels aussieht. Ich bin zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.
Der erste Teil der Gehirn-Jogging Reihe war eine erfrischende neue Software, die die grauen Zellen eines jeden, der den Titel angespielt hat sofort in seinen Bann gezogen hat (Wiiie, mein geistiges Alter ist 89??). Die Übungen waren schnell verstanden und machten teilweise richtig Laune. Doch nach einer gewissen Zeit waren alle Spiele abgehakt und die Lust seine Kapazitäten, wenn denn vorhanden, weiter zu steigern verflog recht rasch.
Um so gespannter war ich auf den neuen Teil. Also reingelegt, Account angelegt, mich hingelegt und los ging’s. Die neue Ansammlung an Übungen, die erst nach Wochen komplett frei geschalten werden, fand ich auf Anhieb sehr interessant. Obwohl mir die Kopfrechen 1x1 Tests des ersten Teils mehr gefallen haben, da ich hier schneller zurecht kam. Die weiteren neuen „Spiele“ wissen durchweg zu gefallen. Ob es das Musizieren von teils mehr- teils weniger bekannten klassischen Musikstücken ist, oder das möglichst schnelle und exakte herausgeben von Rausgeld. Die Übungen sind schnell verstanden, meist selbsterklärend und lassen sich Nintendo typisch perfekt steuern. Die Präsentation wirkt etwas lebendiger als im ersten Teil und die klugen Sprüche des Dr. werden nie nervig, sondern sind immer unterhaltend und abwechslungsreich.
Doch nun zum Langzeitfaktor. Nach nun mehreren Monaten des Testens ist zwar die Häufigkeit des Trainings zurück gegangen. Jedoch im Gegensatz zum letzten Teil macht es auch heute noch, nach Monaten Spaß. Die Übungen, speziell das Musizieren macht auch heute noch Spaß und sind ein Grund den DS doch noch mal vor dem zu Bett gehen zu quälen. Das die Sudoku Spiele im Zug ein Muss sind, brauch ich nicht zu erwähnen. Jeder der Sudoku schon mal intensiv gespielt hat, weiß um die Suchtgefahr. Die hat sich zum Vorgänger in keinster Weise geändert.
Fazit:
Dr. Kawashima hat wieder alles richtig gemacht und die Stärken seines Vorgängers verbessert, die Motivationskurve verlängert und die Grafik ein klein wenig verfeinert. Aber die kam es und wird es auch in Zukunft nicht ankommen bei der täglichen Portion Gehirnfutter. Ich find das Spiel klasse und freu mich schon auf die folgenden Varianten der Grauen-Zellen-Quälerei.
28.10.2007



